Hansjörg Schrade Landtagskandidat 2021 der Alternative für Deutschland Wahlkreis Nürtingen

Kandidatur für den Landtag im Wahlkreis 9 Nürtingen

Sehr geehrte Bürger und Wähler im Wahlkreis Nürtingen,

schon der bisherige Landtag hatte eine bürgerliche Mehrheit von 77 Sitzen von CDU, AfD und FDP gegenüber den 66 Sitzen, auf die Grüne und SPD zusammen kommen. Auf Befehl aus Berlin schlüpfte die CDU jedoch lieber zu einem grünen Ministerpräsidenten unter die Decke, statt selbst Verantwortung zu übernehmen und den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin einer bürgerlichen Regierung zu stellen.

Das politische Ziel für die Landtagswahl am 14. März 2021 ist klar: Baden-Württemberg, die Bürger, die Wirtschaft, die Umwelt, die Heimat brauchen eine bürgerliche Regierung mit einer starken AfD. Sicherheit, Wohlstand, Bildung, Infrastruktur und Schutz unserer Heimat statt ideologiegeleitete Misswirtschaft, ob in Schule, Verkehr, innerer Sicherheit oder bei der Energiepolitik.

Die Welt braucht nicht den wirtschaftlichen Selbstmord Baden-Württembergs wegen einer Klimaideologie und CO₂-Hysterie, die nur den Grünen und den NGOs nützt, aber nicht den Arbeitnehmern, nicht der Umwelt und erst recht nicht unseren Kindern. Mit Recht und Ordnung baut man einen Staat, nicht mit immer mehr Schulden oder mit immer mehr Verboten und Einschränkungen für die Bürger und auch nicht mit offenen Grenzen und offenen Sozialsysteme für alle, die es auf meist illegalen Wegen nach Europa geschafft haben und von denen viele hier nichts zum Sozialsystem beitragen wollen oder können.

Die Gerechtigkeitsfrage, die für unsere Gesellschaft daraus erwächst, schildert sehr anschaulich Peter Weber in diesem Hallo-Meinung-Video  1  “Ich komme mit meinem Gerechtigkeitssinn nicht mehr klar!“ am Beispiel einer Nigerianerin mit fünf Kindern, die seit 2015 in Deutschland ist, hier noch nie gearbeitet hat und vom Jobcenter (also vom Steuerzahler) eine Vierzimmerwohnung mit 115 qm für 1092 € plus 272 Nebenkosten bezahlt bekommt. Damit bekommt diese Frau vom Steuerzahler jeden Monat über 3.500 Euro aus Kindergeld plus Arbeitslosengeld 2 und Sozialgeld, nachzurechnen z.B. bei diesem Hartz-IV-Rechner  2 . Übrigens: um vergleichbare 3.565 netto incl. 1.088 Kindergeld in der Haushaltskasse zu haben, müsste ein traditioneller Familienvater mit fünf Kindern, Frau zuhause, 3.387 brutto verdienen. Dann hätte der Mann aber gleichzeitig 670 € Sozialabgaben (Arbeitnehmeranteil), nochmal 670 € Sozialabgaben (Arbeitgeberanteil) plus 240 € Lohnsteuer, zusammen 1.580 € erarbeitet, Wert geschaffen, die er an das System abführt. Der Mann hat also 3.387 brutto plus 670 Arbeitgeberanteil gleich 4.057 Wert erarbeitet, um das gleiche Geld in der Tasche zu haben wie die Nigerianerin, die höchstwahrscheinlich illegal hier ist, noch nie gearbeitet hat, höchstwahrscheinlich hier nie arbeiten wird und möglicherweise wegen der Kinder aus humanitären Gründen nicht abgeschoben wird.



Mein Name ist Hansjörg Schrade, 62 Jahre alt, evangelisch, seit fast 30 Jahren in zweiter Ehe verheiratet. Nach dem Landwirtschaftsstudium in Hohenheim war ich zunächst Angestellter, bevor ich 1988 meine Selbständigkeit aufbaute. 2016 übergab ich die Firma mit 30 Mitarbeitern in jüngere Hände und ging ab Januar 2017 in die Politik. Referent für Agrarpolitik in der Fraktion in Stuttgart, dann auch zehn Monate im Bundestag, seit April 2019 wieder in Stuttgart sind die Stationen. Als Sprecher des Kreisverbands Reutlingen seit Januar 2018 organisierte ich den Kommunalwahlkampf und wir zogen jeweils in Fraktionsstärke in den Gemeinderat von Reutlingen und in den Kreistag ein.

Als Unternehmer mit 30 Jahren Berufserfahrung ist Wirtschaft für mich besonders wichtig. Wirtschaft braucht Freiheit, funktionierende Strukturen in Staat und Justiz, Wirtschaft kann aber auch erstickt werden durch Bürokratie und eine Gesetzes- und Vorschriftenflut wie z.B. Dokumentations-, Prüfungs- oder Sozialvorschriften, die den kleinen und mittleren Unternehmer immer mehr von seiner eigentlichen Arbeit abhalten.

Als studierter Landwirt ist für mich Umweltschutz nur zusammen mit der und niemals gegen die Landwirtschaft denkbar. Eine Agrarpolitik, die über 60 Jahre von der CDU dominiert wurde, durch die Verteilung der EU-Ausgleichszahlungen immer die Großen begünstigte und so den Strukturwandel befeuerte und immer noch befeuert, trägt die Hauptschuld an der Verarmung der Landschaft und daran, dass so viele Höfe aufgeben mussten und Höfe keine Nachfolger finden. Nicht die Bauern müssen sich ändern – die Politik muss sich ändern! Tierhaltung, EU-Auflagen für Schlachthöfe, Direktvermarktung, Dünge-Verordnung, Baurecht, Zwangsimpfungen, Dokumentationspflichten usw. usf.: den Bauern wird das Leben immer schwerer gemacht, von keiner Partei sind bisher Erleichterungen für die Bauern gekommen.

Als Familienvater von vier erwachsenen Töchtern und bisher acht Enkeln liegen mir das Bildungssystem und die Freiräume für Familien besonders am Herzen. Die traditionelle Familie hat ihre großen Vorteile für alle Beteiligten. Wenn nur auf kommunaler Ebene z.B. Reutlingen für 6.500 Kinder bis 6 Jahren im Jahr ca. 50 Millionen für die Kinderbetreuung ausgibt, dann könnte dieses Geld auch an die Familien direkt ausbezahlt werden, das wären 7.700 pro Jahr und Kind oder jeden Monat 640 Euro. Bei drei Kindern wären das 1.920 Euro netto jeden Monat plus die gesparten Beiträge für die Kita oder den Kindergarten, damit könnte entweder ein Elternteil, meist die Mutter, zuhause bleiben oder die Eltern haben als „Kunden“ ein viel größeres Mitspracherecht bei den selbstorganisierten, kirchlichen oder freien Einrichtungen. Das wäre Freiheit für die Familien vom Staat, der sich sonst als der große Fürsorger aufspielt, obwohl er den Leuten das Geld dafür vorher aus der Tasche zieht.

Als Ex-Grüner fängt Nachhaltigkeit für mich bei den Finanzen an. Mit Staatsverschuldung erkaufen sich Politiker heute die Macht und lassen dies die Nachkommen bezahlen. In keinem Fall in der Geschichte ist eine immer steigende Staatsverschuldung gut ausgegangen. Die Bundeskanzlerin wurde von Schwellenländern sogar gefragt, ob das noch Demokratie sei, wenn man immer mehr versprechen muss, um gewählt zu werden, als man halten kann.  3  Das Demokratiedefizit wird überdeutlich, wenn wir uns klar machen, dass mit dem vielen Geld (in Zukunft über 40 Milliarden im Jahr), das wir nach Brüssel abliefern müssen, auch immer mehr Entscheidungsmacht von unserem Parlament weg zu einer Kommission in Brüssel abgegeben wird, die dem deutschen Wähler und Souverän nicht rechenschaftspflichtig ist. Die Euro-Rettungen und der (fälschlicherweise so genannte) Europäische Stabilitätsmechanismus ESM waren 2012 der Grund für mich, die Grünen zu verlassen. Schon 2012 schrieb ich einen Blog-Artikel mit der Überschrift: Die Grünen und die Euro-Rettung: Merkels treueste Truppe beim Euro-Rettungs-Wahnsinn!  4  Dabei ist es mir natürlich eine besondere Ehre und ein ebensolcher Ansporn, dass ich gegen den grünen Ministerpräsidenten antreten darf, der diesen Wahlkreis (mit einer Unterbrechung 84 – 88) seit 1980 innehat. Der Ex-Grüne gegen den Grünen MP, beide in Hohenheim studiert, beide stolz auf ihre Enkel: in einer Dieseldiskussion im Landtag erzählte er  5 , dass er mit seinem Diesel und Anhänger z.B. Sand für den Sandkasten für die Enkel geholt habe – auch das habe ich dieses Frühjahr schon zweimal gemacht.

Als Referent liegen mir Bürgerrechte, die Freiheit des Bürgers vor zu viel Gängelung durch den Staat am Herzen. Im Landtag oder Bundestag habe ich noch nie einen Entwurf geschrieben, der den Steuerzahler noch mehr Geld gekostet hätte. Wohl aber mehr Transparenz und Kontrollmacht für den Bürger gebracht hätte. Am Gesetzentwurf der AfD zur Erweiterung des Landesinformationsfreiheitsgesetzes  6  habe ich wesentlich mitgearbeitet. Es ist nicht einzusehen, warum staatliche und halbstaatliche Organisationen, die weitgehend vom Steuer- und/oder Gebührenzahler finanziert werden, diesem nicht auch auskunftspflichtig sein sollen – dazu gehören der Öffentlich-rechtliche Rundfunk, die IHKs, die Krankenkassen, die Einrichtungen der Wohlfahrtspflege wie Diakonie, Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Rotes Kreuz usw., aber auch die klageberechtigten und durch vielfache Vergünstigungen und Zuwendungen privilegierten Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Als Bürger und Demokrat mit naturwissenschaftlichem Hintergrundwissen habe ich die ganzen staatlichen Verlautbarungen und Verordnungen der Corona-Zeit von Anfang mit großer Skepsis gesehen. Der Staat hat nie die erforderlichen Nachweise zu den vorher nie dagewesenen Einschränkungen der Grundrechte geliefert. Als Deutschland keine Masken im Vorrat hatte und sogar noch nach China geliefert hat, gab es keine Maskenpflicht, dafür durften Flugzeuge aus Iran noch landen, als Iran schon als Hotspot galt. Als der R-Wert schon auf 1 gefallen war, wurde erst der Lockdown verordnet. Und die Maskenpflicht entbehrte jeder wissenschaftlichen Grundlage, sowohl von der Art der Masken als auch von den epidemiologischen Daten her. Die Maskenpflicht ist Maskerade im besten Sinn, sie soll die verängstigten Bürger beruhigen in dem Sinn, dass sie „ja etwas tun“. Und sie beruhigt die Politiker, weil sie die Bürger mit Ordnungsgeldern und Freiheitsentzug in die Defensive drängt. Was vor allem unseren Alten und Kranken in den Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen angetan wurde, die wochenlang von ihren Angehörigen keinen Besuch bekommen durften und im schlimmsten Fall einsam sterben mussten, wird keiner der verantwortlichen Politiker wieder gut machen können.

Wenn nicht ein wirtschaftliches oder politisches Erdbeben passiert, wird die AfD nicht den Ministerpräsidenten stellen. Als Oppositionspartei haben wir jedoch zu vielen Themen klare Sacharbeit gemacht, die freilich von der Presse weitgehend boykottiert wurde – irgendwelche Personalien oder angedichtete Skandalisierungen waren auch der selbsternannten Qualitätspresse wichtiger, vom schon lange nicht mehr neutralen öffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz zu schweigen. Mit dieser Sacharbeit und sehr klaren Standpunkten aus unseren Programmen sind wir bereit zur konstruktiv-kritischen Mitarbeit in einer bürgerlichen Regierung. Ob bei Innerer Sicherheit, Finanzen, Wirtschaft, Verkehr und Energie, Landwirtschaft oder Gesundheit und Soziales würde eine Regierungsbeteiligung der AfD die dringend notwendigen grundsätzlichen Kehrtwenden einleiten.

Über ein halbes Jahr Wahlkampf mit Argumenten und Gespräch statt Luftballons und Plakatschlachten, mit Diskussion mit den Wählern, Präsenz, Offenheit für Fragen, vielen Vorträgen und Infoständen soll Ihnen, den Bürgern und Wählern die Möglichkeiten geben, sich ein eigenes, direktes, unbeeinflusstes Bild zu machen, um so am 14. März eine gute Entscheidung treffen zu können. Schon oft habe ich am Infostand gesagt: „Ich möchte Sie nicht überzeugen, mich hat auch keiner überzeugt, ich bin selbst ins Fragen und Nachdenken gekommen.“ Für Ihre Fragen und Überlegungen möchte ich als Gesprächspartner zur Verfügung stehen und freue mich auf die vielen Kontakte. Mein Blog heißt seit 2012 mit gutem Grund „Die Wähler sind frei“  7  – diese Freiheit möchte ich Ihnen lassen, mit meiner Arbeitsqualität und meinen Argumenten Ihnen jedoch ein gutes Politik-Angebot machen.

In diesem Sinne freut sich auf die vielen Begegnungen mit Ihnen,
herzlich Ihr Hansjörg Schrade

Quellen:
 1 https://youtu.be/75_1QYS8N4A
 2 https://www.biallo.de/vergleiche/soziales/alg2/nc
 3 https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-quelle-der-schulden-11923880.html
 4 https://gruenevorwahl.wordpress.com/2012/06/08/ja-zum-grundgesetz-heist-nein-zum-esm-ja-zu-republik-und-souveranen-staaten-in-europa-nein-zur-finanzdiktatur-demo-in-berlin-am-08-06/
 5 https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/3000/16_3816_D.pdf
 6 https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-stuttgart-zeitung-kretschmann-legt-sich-privat-einen-diesel-zu-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170520-99-529350
 7 https://diewaehlersindfrei.wordpress.com/

Wahlkreis 9 - Nürtingen

Zum Wahlkreis 9 zählen folgende Gemeinden


Aichtal
Altdorf
Altenriet
Bempflingen
Beuren
Filderstadt
Frickenhausen
Großbettlingen
Kohlberg
Leinfelden-Echterdingen
Neckartailfingen
Neckartenzlingen
Neuffen
Nürtingen
Schlaitdorf
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